BLINDENFÜHRHUNDSCHULE MAIK SCHUBERT


Ablauf der Führhund-Versorgung
Ablauf der Führhund-Versorgung
Ablauf der Führhund-Versorgung
Ablauf der Führhund-Versorgung
Ablauf der Führhund-Versorgung

Ablauf der Führhund-Versorgung

Der angehende Führhundhalter sollte für seinen zukünftigen Wegbegleiter die Blindenführhundschule seines Vertrauens wählen. Dabei sind einige wichtige Kriterien zu beachten:
Qualifikation der Ausbilder, Methoden der Ausbildung, Gesundheitszeugnis und lückenloser Herkunftsnachweis der Hunde, Dauer sowie Ablauf des Einarbeitungs-Lehrgangs und natürlich auch die Möglichkeiten der Krisenintervention und der nachfolgenden Betreuung sowie Fortbildung von Mensch und Hund.

Ob sich der zukünftige Führhundhalter mit der Art und Weise unserer Ausbildung identifizieren kann und die Vorstellungen vom zukünftigen Blindenführhund sich angleichen, sollte in einem persönlichen Vorgespräch eruiert werden. Auch Möglichkeiten und Grenzen des Blindenführhundes lassen sich hier darlegen. Zudem wird eine erste Spezifizierung des potentiellen Wegbegleiters nach Rasse und Geschlecht auf Grundlage der individuellen Vorstellungen in Abgleich mit den konkreten Lebensumständen erfolgen können.

Ein persönliches Gespräch ist im Regelfall Voraussetzung für die Ausreichung eines Kostenvoranschlages durch unsere Schule.

Nach Bewilligung des Hilfsmittels Blindenführhund durch den Kostenträger, im Regelfall der Krankenkasse, erfolgt die Auswahl des geeigneten Kandidaten für die Ausbildung. Nach deren erfolgreichen Abschluss folgt ein drei- bis vierwöchiger intensiver Einarbeitungslehrgang, in dessen Verlauf das zukünftige Team für eine erfolgversprechende Arbeit als Führgespann geschult wird.

Abschluss des Einarbeitungslehrgangs bildet zumeist eine unabhängige Gespannprüfung (im Regelfall mit einem angemessenen zeitlichen Abstand), in welcher die Leistung des Teams attestiert wird.

Ausbildung

Vor Ausbildungsbeginn werden die zukünftigen Blindenführhunde von unserem langjährigen und erfahrenem Vertragstierarzt gründlichst untersucht. Die durchgeführten Untersuchungen gehen dabei weit über das geforderte Maß hinaus

Beginn der Ausbildung bildet die Überprüfung auf eine wesensmäßige Eignung. Hier wird der Aspirant in einem ca. vierwöchigen Zeitraum mit allen erdenklichen Umweltsituationen konfrontiert. Ziel ist es, dass nur wesensfeste und den hohen Anforderungen der weiteren Ausbildung gewachsene Hunde das weitere Trainingsprogramm absolvieren.

In den nachfolgenden 6 bis 12 Monaten werden die Hunde auf ihre Aufgabe als zukünftiger Blindenführhund vorbereitet. Ausgangspunkt sind hierbei immer die individuellen Anlagen. Mit positiver Verknüpfung lernen die Hunde die mehr als 30 verschiedenen Hörzeichen. Begonnen wird hiermit in reizarmer Umgebung. Neben Hörzeichen wie "voran", "links", "rechts", "Ampel" usw. erlernt der Hund die intelligente Verweigerung, sich in Gefahrensituationen, z.B. bei Hindernissen oder Baustellen, sich den Hörzeichen des Führhundhalters zu widersetzen und alternative Wege zu wählen.

Am Ende der Ausbildung muss der zukünftige Blindenführhund sicher in komplexen Alltagssituationen führen können. Abschluss bildet ein komplexer Blindgang im Berliner Stadtgebiet, in welchem der Trainer unter Sichtentzug das Können des Hundes unter Beweis stellen muss.

Einarbeitung

Während des drei- bis vierwöchigen Einarbeitungs-Lehrgangs erlernt der Führhundhalter die Möglichkeiten der Kommunikation mit seinem Hund.
Neben der korrekten Anwendung der Hörzeichen, gehören auch Unterordnungstraining und Freilauftraining zum Lehrgangsprogramm.

Im theoretischen Teil des Lehrgangs werden Kenntnisse zu Ernährung und Gesundheit, zu Lernverhalten des Hundes u.a. vermittelt. Der Lehrgang findet sowohl am Sitz der Schule, als auch am Wohnort des Führhundhalters statt.

Auch nach erfolgreich bestandener Gespannprüfung sind wir dauerhaft Ansprechpartner für unsere Führhundhalter.

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